Wirbellose

Hier wechselt unser Bestand stetig, deshalb sind einige Arten noch nicht auf der Homepage gelistet und andere vielleicht gerade nur im Eistadium vorzufinden.

Vogelspinne

Grammostola porteri (Mello-Leitão 1936) Herkunft: Chile, Randgebiete der Atacamawüste Lebensweise: bodenbewohnend, oft außerhalb der Höhle sitzend

Körperlänge: 6-7 cm

Nahrung: Grillen, Heimchen, Schaben Haltung: 30% - 90% Luftfeuchte, 20°C - 30°C, im Winter Absenkung auf 8°C - 16°C; Versteckmöglichkeiten

 

→ sehr ruhige (handzahme) Art, sehr gut für Anfänger geeignet 

Australische Gespenstschrecke Extatosoma tiaratum McLeay 1826 Herkunft: Tropen & Suptropen Australiens Lebensweise: in der Strauchschicht, adult ca. 1 Jahr (♀) bzw. 5 Monate (♂), Entwicklung im Ei ca. 5 Monate, Larval-Entwicklung ca. 5 Monate

Körperlänge: Weibchen bis zu 14 cm Nahrung: Blätter von Brombeere, Rose, Buche und Eiche

Haltung: 30% - 90% Luftfeuchte, 20°C – 30°C, Luftzirkulation im Terrarium

 

→ geschlechtliche oder parthenogenetische Fortpflanzung (Jungfernzeugung)

→ faszinierende Mimese (verwelkte Blätter) & Mimikry (Skorpion)

→ Jungtiere ähneln optisch und aufgrund des „huschigen“ Ganges Ameisen der Gattung Leptomyrmex (‚Spider Ants’); täuschen dadurch nicht vorhandene Wehrhaftigkeit vor (Bates’sche Mimikry)  


Thailändische Stabschrecke Phaenopharos khaoyaiensis (Zompro 1999) Herkunft: Thailand (Khao-Yai-Nationalpark) Lebensweise: in der Strauchschicht, adult ca. 1 Jahr, Entwicklung im Ei ca. 4 Monate, Larval-Entwicklung ca. 5 Monate Körperlänge: Weibchen bis zu 14 cm Nahrung: Blätter von Brombeere, Rose, Buche und Eiche Haltung: 30% - 90% Luftfeuchte, 20°C – 30°C, Luftzirkulation im Terrarium → Diese Stabschrecke galt seit ihrer Entdeckung als rein parthenogenetisch (= nur Weibchen, Fortpflanzung durch Jungfernzeugung), bis 2008 in der Zucht von Matthias Helb das weltweit erste Männchen aufgetreten ist. Bei Gefahr stellen sich die Tiere tot und lassen sich, einem abgebrochenen Ästchen gleich, zu Boden fallen. Werden sie ergriffen, zeigen sie als Warnsignal feuerrote Flügel.  

Wandelndes Blatt

Phyllium philippinicum (Hennemann, Conle, Gottardo & Bresseel 2009) Herkunft: Philippinen

Lebensweise: in der Kraut- und Strauchschicht, adult ca. 8 Monate, Entwicklung im Ei ca. 5 Monate, Larval-Entwicklung ca. 4 Monate

Körperlänge: Weibchen bis zu 10 cm, Männchen bis zu 7 cm

Nahrung: Blätter von Brombeere, Rose, Buche und Eiche

Haltung: 70% - 90% Luftfeuchte, 25°C – 30°C, Luftzirkulation im Terrarium

 

→ faszinierende Mimese; frisch geschlüpfte Nymphen laufen in den ersten Tagen sehr schnell durch die Zweige und ahmen Ameisen nach (Freßschutz)